BOTSCHAFT DER RUSSISCHEN FÖDERATION IN DER REPUBLIK ÖSTERREICH
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04 April

Erklärung der Botschaft im Zusammenhang mit der Aussage des Außenministers Österreichs Alexander Schallenberg


Wir sind sehr überrascht über die gestern in der APA nach der Videokonferenz der Außenminister der EU veröffentlichten Aussage des österreichischen Außenministers Alexander Schallenberg, dass Falschinformationen im Rahmen der Corona-Krise angeblich bevorzugt seitens der Russischen Föderation, Ihr nahen Ländern, und China kommen würden. Es wäre interessant wenigstens eine Bestätigung dieser grundlosen Anschuldigung gegen unser Land zu bekommen.

Wir unterstreichen, dass der Kampf mit Falschinformationen über die Krankheit zu einer der wichtigsten Aufgaben des bei der Regierung Russlands geschaffenen Operativstabes zur Vorbeugung der Einführung und Ausbreitung der Coronavirus-Infektion gehört. Für die Veröffentlichung von Fakes kann laut russischem Recht nicht nur administrative, sonder auch strafrechtliche Verantwortung folgen.
Unsererseits bemerken wir mit großer Besorgnis in europäischen und auch in manchen österreichischen Medien vermehrte Fälle von voreingenommenen und in manchen Fällen absolut nicht der Wahrheit entsprechenden oder klar erfundenen Nachrichten über die Situation um die Ausbreitung des Coronavirus in Russland, die unter anderem auf Gerüchten und nicht geprüften Quellen beruhen.

Wir rufen unsere Partner auf, in dieser für die ganze Welt besorgniserregenden Situation, keine Zeit für Hexenverfolgungen zu verschwenden, sondern Solidarität zu zeigen und die Anstrengungen im Kampf gegen die gemeinsame Gefahr zu verbinden.