BOTSCHAFT DER RUSSISCHEN FÖDERATION IN DER REPUBLIK ÖSTERREICH
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Gedenkabend anlässlich des 75. Jahrestages der Flucht sowjetischer Offiziere aus dem „Todesblock“ №20 des KZ Mauthausen


 Am 3. Februar fand im Russischen Kulturinstitut in Wien ein Gedenkabend anlässlich des 75. Jahrestages der Flucht sowjetischer Offiziere aus dem „Todesblock“ №20 des KZ Mauthausen statt, an dem der stellvertretende Direktor der Agentur „Rossotrudnitschestwo“ Jurij Metelew, der Gesandte der Botschaft Igor Nikitin, der Vorsitzende der Alexander Petscherskij Stiftung Ilja Wasiljew, Vertreter des Mauthausen Memorial, des Schwarzen Kreuzes, der Gesellschaft und der Medien teilnahmen (insgesamt rund 100 Personen). Im Rahmen der interessierten Diskussion bekamen die Teilnehmer die Möglichkeit Ereignisse zu aus erster Hand über diese schrecklichen erfahren.

Die Flucht der sowjetischen Gefangenen aus Mauthausen in der Nacht vom 2. bis 3. Februar 1945 ging in die Geschichte als größter Massenaufstand in einem nationalsozialistischen KZ während des Zweiten Weltkriegs ein. Nur 9 der 419 Geflüchteten konnten entkommen, die anderen wurden im Laufe der von den Nazis zynisch als „Hasenjagd“ bezeichneten Hetze brutal ermordet.
Ein riesiger Dank gilt der verehrten Anna Hakl, der Tochter von Maria Langthaler, die das Leben von zwei sowjetischen Häftlingen, Michail Ribtschinskij und Nikolaj Tsimkalo gerettet hatte, die im Laufe vieler Jahre der Jugend die Wahrheit über die Geschehnisse jener Jahre übermittelt. Wir gratulieren zur verdienten Auszeichnung – dem Ehrenzeichen von Rossotrudnitschestwo „Für Freundschaft und Zusammenarbeit“!

Wir danken dem bekannten österreichischen Regisseur Andreas Gruber für seinen interessanten und wichtigen Film „Hasenjagd – Vor lauter Feigheit gibt es kein Erbarmen“, der diese schreckliche Geschichte genau wiederspiegelt.
Unsere gemeinsame heilige Pflicht ist es die Wiederholung der Tragödie des Zweiten Weltkrieges zu verhindern, die historische Wahrheit für die kommenden Generationen zu erhalten.