27 November

Die "Rückkehr" Tschaikowskys nach Wien


Der 27 November 2019 wird dem anspruchsvollen Wiener Publikum durch ein einzigartiges Musikereignis in Erinnerung bleiben – einem Konzert im Konzerthaus, das die „Rückkehr“ Tschaikowskys nach Wien symbolisieren soll.
Seine Geschichte geht auf die letzten Lebensjahre des großen Komponisten zurück. Im Frühling 1892 bekam Tschaikowsky die Einladung vom Komitee der Internationalen Musik- und Theaterausstellung in der Großen Musikhalle ein Konzert aus eigenen Werken zu dirigieren. Er sagte zu und führte in Wien sogar eine Probe durch, blieb aber vom organisatorischen Teil unzufrieden und sagte ab. Das Konzert fand nicht statt und Wien blieb für Tschaikowsky persönlich nicht erobert.
Dank der Initiative von Maestro Fedosejew und des Tschaikowsky-Symphonieorchesters wurde das nicht stattgefundene Konzert am 27. November vom Maestro dem Wiener Publikum präsentiert. Das Programm des Abends bildeten die Werke des für 1892 geplanten Programms: das Konzert für Klavier und Orchester №1 B-Moll und die Suite aus dem Ballett „Der Nussknacker“, und zwar in der Version von Tschaikowsky, sowie Arien aus Opern seines musikalischen Vorbildes – Mozart, zum 100. Jahrestages dessen des Todes man auch anfangs die Internationalen Musik- und Theaterausstellung widmen wollte.
Am 6.Dezember wird dieses Programm im großen Saal des Moskauer Konservatoriums schon unter dem Titel „Tschaikowsky. Das verlorene Konzert in Wien“.
An beiden Veranstaltungen nimmt der Preisträger der II Auszeichnung des Internationalen Tschaikowsky-Wettbewerbs Dmitrij Schischkin (Klavier) und die Opernsängerin, Preisträgerin von internationalen Wettbewerben Wasilisa Berzhanskaja (Mezzo-Soprano) teil.