19 März

Breitspurbahn: 20.000 Arbeitsplätze und 30 Milliarden Euro Wertschöpfung


Am 18. – 19. März findet in Wien der internationale Railway Congress 2019 statt, an dem Vertreter von über 100 Firmen und mehr als 20 Ländern teilnehmen. Zu den Schwerpunkten der Konferenz gehört das Projekt «Breitspurbahn», das eine Verlängerung der Transsibirischen Eisenbahn bis nach Wien vorsieht. Der Generalsekretär des BMVIT, Andreas Reichhard, die slowakische Staatssekretärin für Verkehr und Bauwesen, Ladislava Cengelova, sowie der stellvertretende Verkehrsminister, Wladimir Tokarew, haben ein Memorandum of Understanding zur Realisierung des Großvorhabens unterzeichnet.

Das MoU erläutert die Rahmenbedingungen zur Verlängerung der 1520-Bahn in die Twin-City Region um auch Österreich an riesige Bahnnetze über den Landweg nach Asien anzubinden. Die unterzeichnenden Partner bekennen sich vollinhaltlich zu diesem Projekt und sagen ihre volle Unterstützung zu. Im November letzten Jahres wurden in Österreich durch die ÖBB-Infrastruktur AG die ersten behördlichen Genehmigungsverfahren initiiert. Zur selben Zeit starteten auch in der Slowakei die ersten Genehmigungsprozesse. Zudem wird eine trilaterale Arbeitsgruppe zwischen Österreich, der Slowakei und Russland eingesetzt, die intensiv an einem Staatsvertrag zur Umsetzung des Projektes arbeitet. Die unterzeichnenden Staaten betrauen das gemeinsame Projektmanagementunternehmen Breitspur Planungsgesellschaft, ein Joint Venture der österreichischen, slowakischen, ukrainischen und russischen Staatsbahnen, mit den nächsten Planungsschritten und der Konkretisierung der Projektumsetzung.

„Das Projektunternehmen Breitspurplanungsgesellschaft hält den Zeitplan. Ich bin zuversichtlich, dass wir nun mit großen Schritten vorankommen werden“, so BMVIT-Generalsekretär Reichhardt, der ergänzt: „Das Projekt ist ein Gewinn für Österreich und die Slowakei. Schließlich werden in beiden Ländern insgesamt 20.000 Arbeitsplätze geschaffen und eine Wertschöpfung von 30 Milliarden Euro entsteht. Die Twin-City Region wird damit zu einer der wichtigsten Logistik-Drehscheiben im eurasischen Raum.“

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