10 August
75. Jahrestag der Eröffnung der sowjetischen Kriegsgrabstätte auf dem Wiener Zentralfriedhof
/2020/234607550_564707267905444_4697965348272458546_n.jpg)
/2020/234529896_564711327905038_8197749196156228483_n.jpg)
Wache der Erinnerung
Am 10. August 2021 organisierte die Botschaft Russlands gemeinsam mit den russischen diplomatischen Vertretungen in Österreich und Botschaften der GUS-Staaten eine feierliche Zeremonie anlässlich des 75. Jahrestages der Eröffnung der sowjetischen Kriegsgrabstätte auf dem Wiener Zentralfriedhof.
Als Ehrengäste nahmen daran hohe Vertreter der Landesregierung Wiens, zuständige Mitarbeiter des Außen- und Innenministeriums Österreichs, Leiter einiger gesellschaftlicher Organisationen sowie Landsleute teil.
Der Botschafter Russlands in Österreich Dmitrij Ljubinskij, sowie Präsident des Wiener Landtages Ernst Woller und Generalsekretär des Schwarzen Kreuzes Alexander Bartu wandten sich mit Ansprachen an die Gäste.
In seiner Rede wies der Botschafter darauf hin, dass mehr als 2600 Rotarmisten, die dort begraben sind, ihr Leben im Kampf um die Freiheit ihrer Heimat, aber auch für den endgültigen Sieg über die „braune Pest“ des 20. Jahrhunderts und die Befreiung der Völker Europas vom Nationalsozialismus gegeben hatten. Er betonte auch, dass die österreichische Seite ihren Verpflichtungen in Fragen der Fürsorge für die Gräber der gefallenen Rotarmisten sorgfältig und verantwortungsvoll nachkommt. Ein gutes Beispiel dieser Erinnerungskultur ist die auf hohem Niveau durchgeführte Restaurierung der sowjetischen Kriegsgrabanlage am Zentralfriedhof Wiens, die Anfang August beendigt wurde.
Die Zeremonie wurde mit einer Kranzniederlegung an der Gedenkstelle für die gefallenen Rotarmisten abgerundet.