BOTSCHAFT DER RUSSISCHEN FÖDERATION IN DER REPUBLIK ÖSTERREICH
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Sowjetische Kriegsgräber und Denkmäler in Österreich


In Österreich befinden sich mehr als dreihundert sowjetische militärische Grabstätten und Ehrenmale, die mit der Geschichte des Zweiten Weltkriegs im Zusammenhang stehen. Gemäß dem „Staatsvertrag betreffend die Wiederherstellung eines unabhängigen und demokratischen Österreich“, der zwischen Österreich und den alliierten Staaten der Antihitlerkoalition – der UdSSR, den USA, Großbritannien und Frankreich – geschlossen wurde, sowie gemäß anderen Rechtsnormen [Gesamte Rechtsvorschrift für Fürsorge für Kriegsgräber (1. und 2. Weltkrieg)], verpflichtet sich Österreich zur Achtung, zum Schutz und zur Pflege der sich auf seinem Territorium befindlichen Gräber von Soldaten, Kriegsgefangenen und von unter Zwang nach Österreich gebrachten StaatsbürgerInnen der alliierten Staaten sowie auch von anderen UNO-Staaten, welche sich mit Deutschland im Kriegszustand befanden, der Denkmäler und Embleme auf diesen Gräbern sowie der Ehrendenkmäler für den militärischen Ruhm der Armeen, welche auf dem Territorium Österreichs gegen Hitlerdeutschland gekämpft hatten. 

Die Karte wurde vorbereitet von www.memory-austria.at



Peter Sixl: Sowjetische Tote des Zweiten Weltkrieges in Österreich : Namens- und Grablagenverzeichnis; ein Gedenkbuch».

977 Seiten enthalten Informationen über 60.000 sowjetische Staatsbürgerinnen und -bürger, welche während des Zweiten Weltkriegs auf dem Territorium Österreichs umgekommen sind (Kriegsgefangene, KZ-Häftlinge, Zwangsarbeiter und Soldaten der Roten Armee), sowie über die Plätze ihrer Grabstätten, welche bis dahin als unbekannt galten  (Fotografien der Denkmäler, der gefundenen Grabstätten in österreichischen Städten und Orten).

Dieses „Gedenkbuch“ wurde von Peter Sixl und Veronika Bacher im Laufe von zwölf Jahren zusammengestellt.  Die Materialien wurden gesammelt und systematisiert unter Mitwirkung von russischen und österreichischen Archiven im Rahmen eines Projekts des Grazer Ludwig Boltzmann Instituts für Kriegsfolgenforschung und mit Unterstützung der Russisch-Österreichischen Historikerkommission.
 Dem russischen Auditorium wurde dieses „Gedenkbuch“ in der Botschaft der Russischen Föderation in Wien, im Moskauer Kreml und in der Sankt Petersburger Assoziation für Internationale Zusammenarbeit präsentiert.

Link zum Buch: Sowjetische Tote des Zweiten Weltkrieges in Österreich : Namens- und Grablagenverzeichnis; ein Gedenkbuch».